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Petra Wolfram und Stephan Wunsch gelingt es, den Puppen durch ihre
Stimmen und ihre phantasievolle Handhabung soviel Leben
einzuhauchen, dass sie als eigentliche Akteure in den
Hintergrund treten und die Bühne Tomte und Tibbel überlassen.
Die Welt des kleinen Trolls Tomte und seines wuseligen
Freundes Tibbel ist harmonisch, bis sie eine seltsame
Entdeckung machen. Inmitten der grünen, sanften Hänge ihres
Tales finden sie einen ungewöhnlichen Stein, von dem Gefahr
auszugehen scheint.
Der Stein ist heiß, riecht modrig und bringt Hitze und Trockenheit über
das Land. Die kleinen Freunde nehmen ihren ganzen Mut
zusammen, verlassen ihr Tal und bereisen befremdliche
Landschaften, um den Stein wieder loszuwerden. Auf ihrer Reise
begegnen sie dem Wanderer Lappin, der mit frischem Berliner
Dialekt Fröhlichkeit und Gelassenheit in die angespannte
Stimmung bringt. Er hilft ihnen schließlich, das Geheimnis
des Steins zu lüften und legt dabei eine noch viel größere
Gefahr frei, vor der die kleinen Trolle beinahe
kapitulieren.
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Gemeinsam sind sie schließlich doch mutig, sehen der Gefahr ins Auge und
finden einen Ausweg.
Das Bühnenbild besteht hauptsächlich aus Decken sowie Sonnen- und
Regenschirmen und lädt die Zuschauer zu einer phantasievollen
Reise unter dem Sternenzelt ein. Weiches Fell, große
Samtaugen und Wuschelhaar verleihen den kleinen Darstellern
ihren liebenswerten Charakter, den die Puppenspieler in den
Spielmomenten beeindruckend darstellen. So wird Tomte zum
tapferen Beschützer für den ängstlichen und kleineren
Tibbel. Die gefahrvollen Szenen werden durch die Frohnatur
Lappin kunstvoll überspielt, und die musikalische Untermalung
verleiht der Inszenierung eine optimistische Atmosphäre.
Das Stück ist für Kinder ab fünf Jahre pädagogisch
wertvoll und einfach zauberhaft. Tomte ist noch am 6., 9., 12.
und 13. Dezember um 11 Uhr in der Barockfabrik zu Gast. Außerdem
lädt der Troll am 7. Dezember um 14.30 und 16.30 zu seiner
spannenden Reise ein. Karten können unter 0241/36677
reserviert werden.
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